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Was der Leroy kann, kann die Ziva doch schon lange ...

... dachten wir :-)

 
 

Für Ziva stand ihre erste Langschleppenprüfung an. Sprich die 800 Meter Schleppe.
Wie gewohnt in toller Atmosphäre hat die Suchenleitung uns im Rasthof zur Talsperre in Remscheid begrüßt.

Nach kurzer Anmeldung der Hunde, gab es für Richter und Führer ein tolles Frühstück mit allem was das Jägerherz höher schlagen lässt.

Gestärkt und gesättigt wurden die Gruppen und der Richterteams vorgestellt, und die restlichen Formalitäten abgearbeitet.

Kurz darauf ging es in Kolonne in Richtung des Reviers. Neben Leroy und Ziva  begleitete uns als Moralische Unterstützung Dirk Hasch.
Gerne kam er meiner Einladung nach, seiner Nachzucht bei der Arbeit zu zuschauen.

Vor Ort und Einweisung durch den Richterobmann ging es an die Auslosung der Startreihenfolge.

Ziva hat auch ihr Loss gewonnen. Sie durfte als erste die 800 Meter laufen.

Wetter:

Bestes Hunde-und Suchenwetter. Am Anschuss jedoch war kein Wind zu fühlen.

Gelände:

Der Anschuss befand sich auf einem kleinen Stück grüne, extrem durchnässte Wiese. Die Schleppspur ging im Tal gerade aus weg von uns.
Das weitere Gelände, vor allem der erste Teil war eine reine Seen und Pfützenlandschaft, mit stark schlammigen, aufgeweichten Boden

Prüfung:

Zunächst unbeeindruckt ließ sich Ziva gut am Anschuss ansetzen und auch mit dem Kommando "Schleppe Schleppe Such Such" auf die Schleppspur ansetzen.
Schon nach wenigen Metern musste Ziva, einer Wattwanderung ähnlich, wie ein Delphin springen um überhaupt aus dem schlammigen Boden raus zu kommen.
Die ersten 100-200 Meter hat sie mit großer Kraftanstrengung gemeistert, auch den ersten Zaun überwunden - aber danach war sie, vermutlich durch das Gelände frustriert und brach die Suche ab.
Auch das erneute Ansetzen brachte keinen Erfolg, so das ich mit ruhigen gewissen die Prüfung abgebrochen habe.

Noch am Auto verkündete der Richterobmann, das das Prüfungsgelände nicht gleichwertig war, so dass er für uns eine Ersatzschleppe am Ende des Tages ziehen lassen würde.

Die zweite Schleppspur wurde in einem tollen Gelände gezogen. Angefangen von einem Acker mit Frischssaat, ging es über einen Weg auf eine Wiese in Richtung Waldgrenze. hierbei musste Ziva wieder einen Zaun samt Hecke überwinden.

Ziva zeigte eine super Nasenarbeit, tolles Einsuchen an den Bögen und Haken. Leider, und keiner weiß warum, stockte sie abrupt ca. 100 Meter vor dem Kanin ab und kam Punkt genau auf der Schleppspur zu mir am Anschuss zurück.

Leider ohne Kanin, daher nicht bestanden, aber dennoch super Arbeit geleistet und alles richtig gemacht.
Ich bin super stolz auf unsere Ziva.